Wir
sa ßen in der Kirche
und sangen Stille Nacht
und im Stadtpark hat sich
jemand um gebracht.
Man entdeckt ihn zu spät,
denn Heiligabend sind ja
alle zu Hause.
Schöne Kerzen, warmes Licht,
es war Weihnachtszeit. Macht hoch die Tür,
die Tor -Macht weiter,
doch für Selbstmordkandidaten war sie aus
gerechnet heute geschlossen.
Frohes Fest,
Frohes Fest,
welch ein wirkungsloser Rest.
Gott wird ein Mensch,
weil er uns liebt
und seit es diese Nachricht gibt,
gibt es Hoffnung.
Frohes Fest,
Frohes Fest,
welch ein wirkungsloser Rest.
Gott wird ein Mensch,
weil er uns liebt,
und seit es diese Nachricht gibt,
gibt es Hoffnung.
Wir spenden immer viel
für die Hungernden der Welt,
doch er hungerte nach Liebe
einem Freund, der zu ihm hält.
Heiligabend gab er auf
und leise rieselt jetzt der
Schnee auf seine Leiche.
Wir versäumten ihm zu sagen,
wer das Christkind ist,
weil man Weihnachten so leicht
den Mann am Kreuz vergisst.
Und oh Jesu, du mein Leben,
war für ihn wie eine eigene Er fahrung.
Er hätte den gefunden,
der ihn gut versteht,
der dem Leben einen Sinn gibt,
täglich mit ihm geht.
Es wär ein großer Sprung,
mitten in der Nacht
und in der Kälte seines Alltags.
Hätte er doch nur gesehen,
dass es Hoffnung gibt,
weil in dunkelsten Momenten
jemand da ist, der ihn liebt,
der die Zeile, du fröhlicher,
ein Lied für alle Tage eines Jahres.
Hätte er doch nur gesehen,
dass es Hoffnung gibt,
weil in dunkelsten Momenten
jemand da ist, der ihn liebt.
Wer die Zeile oder fröhlicher
ein Lied für alle Tage eines Jahres.
Frohes Fest,
Frohes Fest,
welch angekunftsloser Gest.
Gott wird ein Mensch,
weil er uns liebt
und seit es diese Nachricht gibt,
gibt es Hoffnung.
Frohes Fest, frohes Fest,
bleibt ein wirkungsloser Rest.
Gott wird ein Mensch,
weil er uns liebt,
und soll es diese Nachricht gibt,
gibt es Hoffnung.