Leuchtraketen und Umarmung
Wir im Rausch und die Nacht kalt und klar
Und um zwölf dann alles gut
Und ein schönes neues Jahr
Vergrab mein Kopf in der Kapuze
Danke, mir geht's eigentlich gut
aber der Sommer kommt schon
Und die paar Schwamm wachsen zu
Und für Sekunden der Zweifel
Ob man sich nach vorn bewegt
Oder ob alles vorbeizieht
Wenn man selber nur still steht
Und wie's von hier an weitergeht
Es hört nie auf, neu anzufangen
Sag mir, worauf kommt's eigentlich an
Wenn man zur Hälfte immer da ist
Und zur Hälfte was vermisst
Und ich weiß, du zählst die Stunden
Setz jedes Mal aufs nächste Mal
Wenn man vor dieser Frage wegnäuft
Ist die Richtung scheißegal
Und wenn du nachts kein Auge zukriegst
Ist da der schleichende Verdacht?
Man wird ja auf die Dauer
doch zum Teil von was Falschem gemacht
Und wir bauen uns aus Momenten
Stück für Stück ein Mosaik
Keine Antwort, keine Wahrheit
Wenn man das große Ganze sieht
Weil es Millionen davon gibt
Es hört nie auf, neu anzufangen
worauf kommt's eigentlich an?
Wenn man zweihälfte Mal da ist
Und zweihälfte was vermisst
Und wer dein Herz auch brechen kann
Da laufen wir entlang der Risse
Und kommen irgendwann zu Hause an
Wenn man zur Hälfte immer da ist
und zur Hälfte was vermisst
Heißt das wohl, dass man auf der Suche
man zur Hälfte immer da ist
und zur Hälfte was vermisst