Amphiaraos, D. 166 chords by Franz Schubert
Intro 1
E
B
G
D
G
Adim
F#
B
Verse 1
B
2. Thebens siebenfach
gähnenden Toren
Adim
A
D
lag im furchtbaren Brüderstreit das Heer
G
der Fürsten zum Schlagen bereit,
Em
D
F#
im heiligen Eile zum Morde ver
Bm
F#
D
A
D
F#
E
F#
sporen.
Und mit des Panzers blendendem
Licht gerüstet,
Edim
F#
D
Als gelt es, Welt zu bekriegen,
Bm
G
Träumen sich achten von Kämpfen und Siegen,
Fdim
B
F#
B
F#
Nur am Fjáraus der Herrliche nicht.
B
Denn er ließ in dem ewigen
C#
G#
C#
Kreuze der Sterne,
A
Am
Wien die kommenden Stun
A
B
den feindlich bedrohn,
G
Des schonen Lenkers gewaltiger Sohn
E
Sieht klar in der Zukunft
Am
nebelne Ferne.
Adim
Er kennt des Schicksals
verwerblichen Wut,
Cm
Er weiß, wie die Würfe
die Eisernen fallen,
D#
Er sieht die Beirat mit blutigen Krallen.
B
G#m
G#dim
Doch die Helden ver sperr 'n
Ddim
D
D#
in heiligem Mond,
G#m
F#
G#
Er sah des Mordes gewaltsame Taten,
B
F#
C#m
Er wusste, was ihn die Parte spann',
F#
D#
E
Edim
E
D#
So ging er zum Kampf,
E
D
C#m
G
D
ein verlor 'n er Mann.
F#
D
C#
F#
C#
von dem eigenen Weiber
F#
C#
F#
schmählich verraten.
Er tat sich der himmlischen
Flamme bewusst,
D#
wie heiß die kräftige Seele
G#m
durchstrühte.
E#dim
F
Der Stolze nannte sich Apolloide,
Bb
Eb
Es schlug ihm ein göttliches
Bb
Herz in der Brust.
Ab
G
Wie ich, zu dem die Götter geredet,
F
G
Edim
In der Wahrheit heilige Düfte umwehn,
Eb
D
Ich soll in gemeiner Schlacht vergehen,
Eb
Von der die Klügel
B
aus Band getötet.
Verderben will ich durch eigene Macht,
D
Und staunend vernehm' ich die
kommende Stunde,
G
Aus künftiger Sänge geheiligtem Munde
Em
Am
G
Bisch kün ftig gestürzt in die
C
B
E
A
ewige Nacht.
D
Und als der blutige
Kampf begonnen
Cm
und die Ebene vom Mordgeschrei wieder heilt,
Ab
so rufe verzweifelt,
Bb
essende Atem ins Gewalt,
D
Ddim
dass mir die unglückliche
G
Parze gesponnen,
Ab
doch bot in der Brust mir
Eaug
F
ein göttliches Blut,
G
Cm
drum will ich auch Herz des
Ab
G
Erzeugers verderben.
Cm
C
F
Und wandte die Russe
G
auf Lieben und Sterben
B
Und jagte des Krones
D
so brausender Flut.
Wegstauben die Russe laut,
rasselter Wagen,
Bm
Das Stampfen der Hofer
B
zermalmte die Bahn.
Eb
Und schneller und schneller,
E
G
und ich raste heran,
B
Als fällt es, die flüchtige Zeit zu erjagen.
Ab
Wie wild er die Leuchte des
C#m
Himmels geraubt,
B
E
Hat er den Wirbel der Witzbraut
Am
geflogen.
C
Erstracken heben die Götter
D
der Wogen
auf schäumenden Fluten
E
Em
G
Am
das schäflichste Haupt.
F
Und plötzlich,
als wenn der Himmel erglühte,
C
F
stürzt ein Blitz aus der heiten Luft
C
E
und die Er de zerreißt sich
G
D
F
D
zur furchtbaren Luft.
G
Da rief laut jauchzend der Apolloide,
Dank dir, Gewaltiger,
E
Am
fest steht mir der Bund,
D
Eb
Ein Blitz ist mir der unsterblich als Siegel.
D
G
Ich folge dir, Zeus,
und erfasste die Zügel
Am
B
Em
und jagte die Rosse hin ab in die Schlut.
More songs by Franz Schubert
Discover chords for more songs to play
Related songs
Discover chords for more songs to play