Schön wa r für mich das Dasein,
Ich dachte, du wirst mir immer nah sein,
Doch ich seh' es heut' deutlich und klar,
Es ist nicht mehr so schön, wie es war.
dass dein Gefühl erloschen,
bis zu dem ersten Mordversuch.
Du gabst mir ohne viele Worte
das merkt ich gleich am Ge ruch.
dass du mich nicht mehr lieb hast,
bis eine Fla sche voll mit Bier,
die ich im Restaurant bestellte,
grundlos mir am Kopf zerschellte.
Das war nicht freundlich von dir,
sich wahrscheinlich denken.
Ich sag ihm, dass Schluss ist
und habe die Sache vorbei.
Doch du, du wolltest mich
Du brachst nur meine Nase entzwei.
wie schwer die Trennung sein wird,
Du hast mein Dasein so verschämt,
Und dar um bitte ich dich heute,
Leg den Bierschlägel zur Seite,
Und dann sind wir wieder versöhnt.
an einen herrlichen Abend im Stadtpark?
Der Mond nickte uns freundlich zu,
ein Liebeslied in den Zweigen.
Du sahst mich an, ich sah dich an,
Dann hast du mir ein Ohr abgebissen.
Ich dachte schon, du wärst böse auf mich,
und alles war wieder gut.
Und weißt du noch, als wir damals in Ve
nedig in der Gondel dahingehten,
du hättest mich dann ins Wasser ge stossen,
um die Flammen zu löschen,
aber ich werde niemals verstehen können,
warum du meinen Kopf so lang unter
Wasser gehalten hast, Geliebte.
Ich kenne zwar den Mann nicht,
meinen Platz eingenommen hat,
ich wünsche dir alles Beste
für dein künftiges Dasein.
Und falls es ir gendwann mal etwas geben sollte,
das ich für dich tun kann,
dann erreichst du mich auf Zimmer 304
im Allgemeinen Krankenhaus.
wie schwer die Trennung sein wird.
Du hast mein Dasein so ver schönt,
Und darum bitte, meine Teure,
Gib doch weg die Schwefelsäure,
Ich hab mich so an dich gewöhnt.