Weil Ich Ein Meteorologe Bin chords by Reinhard Mey
Verse 1
C
A
D
G
C
G
C
Ich hab' keiner
A
D
Seele etwas zuleide getan
G
Ich hab' weder unter
F
G
schlagen noch geklaut
Am
C
G
Und doch nennt man mich
C
Tu nichtgut
D
Em
Schimpft man mich Scharlatan
D
Verhöhnen
Verse 2
C
G
und verspot
C
A
ten sie mich laut!
D
G
Ich kann, wo ich will, hinkommen
F
Nirgends werd' ich
A
ernst genommen!
D
G
F
G
C
A
Meinen Freunden bin ich nur
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Verse 3
C
A
D
G
Ein steter Grund zur Heiterkeit
F
Selbst beim Bäcker und
A
beim Schlächter
D
G
Hör' ich dröhnendes Gelächter
C
Der Drogist wiehert und gluckst
Verse 4
C
A
Wegen meiner Anwesenheit
D
G
Und er zeigt mit keckem
F
G
Finger auf mich hin
Am
C
G
Ja, auf mich hinWeil
C
ich Meteorologe bin
D
Zugegeben,
Verse 5
Em
D
C
G
es gab hin und wieder einen Fall
C
A
Da war das Wetter nicht
D
G
F
ganz so wie prophezeit
A
Das mit dem Schneesturm im August
D
G
Das ging nicht so ganz klar
Verse 6
G
C
Auch die Hitzewelle zu Sankt Niklaus
A
Tut mir heute leid
D
G
Dabei wies mein Augenzucken
F
Und mein starkes Daumenjucken
Verse 7
A
Ganz untrüglich auf ein
D
G
C
Ausgedehntes Skandinavienhoch!
A
D
G
Nun, es ging manche Prognose
F
G
Am
C
G
C
D
Em
Unbestritten in die Hose
D
Nur ein
Verse 8
C
G
Am
C
mal im September
A
D
G
'68 stimmte doch
F
A
F
A
D
Die Vorhersage für Grönland immerhin
Ja, immerhin
G
C
A
Weil ich ein Meteorologe bin!
C
Nur
Verse 9
A
einmal in meinem Leben
D
G
Hat ein Mensch mir blind vertraut
A
D
G
C
A
Sie war wie ein Frühlingsmorgen
C
A
Sanft wie Hyazinthenduft!
D
Verse 10
G
F
G
C
Doch dann hat sich ein
G
C
D
Kumulonimbus zusammengebraut
Em
D
C
G
Und in ihre Liebe brach
C
A
Massive polare Meeresluft
Verse 11
D
G
Denn bei Meteorologen
F
A
Wäre jedes Wort gelogen
D
G
Und wer erstens schon beim Wetter lügt
C
A
Dem glaubt man zweitens nicht!
Verse 12
C
Sprach's und ging
A
aus meinem Leben
D
G
Wie ein Sonnenstrahl, der eben
F
A
Noch die Wolken von mir fernhielt
D
G
Und mich wärmte durch sein Licht
C
G
A
C
Sie verließ mich, aus den Augen,
A
aus dem Sinn
D
Ja, aus dem Sinn
G
Nur weil ich Meteorologe bin!
Verse 13
F
G
C
Und ein Nimbostratus hängt
G
C
In meinem Sinn seit je dem Tag
D
Em
Eine dicke Re genwolke,
D
C
G
D
schwer und grau
C
A
Drum mein Regenmantel
Verse 14
D
Den ich auch an Sommerta
G
F
gen tragUnd '
nicht etwa, weil ich dem
A
D
G
Eig'nen Wetterbericht
F
G
C
nicht trau'!
A
Die Launen der Stratosphäre
D
G
Kosteten mich meine Ehre
F
Und die einz'ge Liebe,
A
die ich fanZerbrach d
D
zuletzt daran
Verse 15
G
Örtlich starke Niederschläge
C
A
C
Und so geh' ich meiner Wege
A
Sprech' mit mir selbst
D
A
D
über's Wetter
G
F
G
C
Nur mein Laubfrosch hört mich an
G
Er fühlt wenigstens,
D
Em
D
wie mir zumute ist
G
C
Zumute ist
C
Weil er auch ein Meteorologe ist
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