Leichte Segler in den Höhen,
Und du, Bächlein, klein und schmal,
Könnt mein Liebchen dir erspähen,
Grüß sie mir viel tausendmal!
Se ht ihr Wolken, sie dann gehen,
Sinnend in dem stillen Tal,
Lasst ein Bild vor ihr entstehen
Wird sie an den Büschen stehen,
Die nun herbstlich falb und kahl,
Klagt ihr, wie mir ist geschehen,
Klagt ihr, Vöglein, meine Qual?
Stille Weste bringt im Wehen hin
Meine Seufzer, die vergehen
wie der Sonne letzter Strahl.
Flüster hierzu mein Liebesflehen,
lass sie, Bächlein, klein und schmal,
treu in deinen Augen sehen,
meine Tränen ohne Zahl, ohne Zahl.